Fest der Inklusion

Fest der Inklusion 2022:

„Endlich wieder“ so lautet der Titel eines unserer neuesten Lieder der All Stars Inclusive Band, welches von jenen Dingen des Lebens handelt auf die wir uns schon wieder sehnlich freuen, wenn diese Krise überwunden ist. Gerade die Momente, in denen wir uns nicht „live“ sehen konnten, haben uns besonders aufgezeigt, wie viel uns das gemeinsame Musizieren bedeutet, welch hohen Stellenwert das „Soziale Zusammensein“ beim Musizieren einnimmt und welch heilsame Wirkung Kunst für die menschliche Seele haben kann. Ganz in diesem Sinne steht das Fest der Inklusion 2022 wieder dafür zu zeigen, dass Menschen mit vielfältigen Vorerfahrungen, Begabungen und Bedürfnissen gemeinsam Träume verwirklichen können. Auch beim 2. Fest der Inklusion am 25.6.2022 im Joseph Haydn-Saal wird es ein vielfältiges Programm verschiedener inklusiver Projekte unterschiedlicher Kunstrichtungen geben. Inklusive Musikgruppen werden auftreten, Bilder werden zu bewundern sein, literarische Texte sollen erklingen und die Bühne stets offen für Darbietungen aus unterschiedlichsten kulturellen Bereichen sein. Auch die offizielle Präsentation eines für uns besonders bedeutenden Buches mit dem Titel: „Inklusiv musizieren – Praxis, Pädagogik, Ästhetik (am Beispiel der All Stars Inclusive Band Wien) wird beim Fest der Inklusion 2022 stattfinden.

 

Erstes Fest der Inklusion 2020 - Ausblick

Ziel dieses Festes ist es, Inklusiven Projekten unterschiedlicher künstlerischer Bereiche zusammenzuführen und Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Vorerfahrungen eine Bühne zu geben, um ihre Freude und Begeisterung für ihre Kunst mit anderen Menschen teilen zu können. Es ist ein Fest ohne Barrieren, bei welchem Musiker und Künstler in vielfältiger Hinsicht ihre kreativen Potentiale ausschöpfen können und von Musik über Tanz, Schauspiel und Malerei ein großes Angebot entstehen soll. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, dieser Veranstaltung nicht nur passiv zu zuhören, sondern aktiv mitten dabei zu sein bei unserem interaktiven kulturellen Angebot.

 

Erfahrungsbericht über das erste "Fest der Inklusion"

Erstmals fand am Freitag, den 10. Januar 2020, im Clara-Schumann-Saal der mdw das Fest der Inklusion statt.

Der Begriff Inklusion war an diesem bewegenden Abend weit gefasst, denn es traten nicht nur zwei kompetente inklusiv musizierende Bands auf, die Band der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, All Stars inclusive, sondern auch jene des Polgar Gymnasiums in Wien, Polgar inclusive Band. Sondern darüber hinaus gab es Gemälde aus der Tagesstruktur Im Werd sowie ein Buffett der Jugend am Werk-Tagesstätte Molkereistraße. Ein Bandmitglied arbeitet dort und konnte an der Vorbereitung des Buffetts mitwirken.

Bernhard Lengauer, der musikalische Leiter beider Bands, begrüßte das zahlreiche Publikum. Den ersten Teil des Abend bestritt die Polgar inclusive Band mit eigen geschriebenen Songs sowie ihrem Klassiker Mamma Mia von Abba. Im zweiten Teil brachte die All Stars inclusive sieben Songs zu Gehör, darunter auch selbst Komponiertes wie Morgens um halb sieben, getextet von der Bandmusikerin Betty und komponiert im Bandverbund, die All Stars Hymne auf einen Text von Gitarrist Werner, ebenfalls in Musik gesetzt von der ganzen Band, oder ganz Neues wie den Wintersong oder das Kumpellied.

Die MusikerInnen auf der Bühne, MusikerInnen mit Lernschwierigkeiten, Studierende und Lehrende der Universität und weitere MusikerInnen, sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Das Publikum, zahlreiche KollegInnen wie auch Fans von außen, sang, klatschte und tanzte mit. Und es gibt bereits weitere Ideen für die nächsten Feste der Inklusion an der mdw: Dann werden möglicherweise inklusive Tanzvereine dafür sorgen, dass tatsächlich die Grenzen zwischen Bühne und Podium endgültig verwischen. 

 
 
 

 

Inklusive Band tritt vor Prublikum in der Uni auf
Das Publikum hört und schaut zu
Das Publikum von hinten, davor die inklusive Band